Komm, wir malen ein neues Bild (Umo) Euro 16,90 ISBN: 9783852517896
Komm, wir malen ein neues Bild www.amazon.de Rückentext: Komm, malen wir ein neues Bild. Wie viele Gelegenheiten verschaffen uns den Gedanken, etwas zu verändern? Oder dass sich der andere verändert. Dieses Buch ist kein Ratgeber, eher ein kleiner Wegbegleiter. Ansichtssachen, in Geschichten verpackt, die vielleicht jeder von uns schon einmal erlebt hat oder gerade in dieser Situation steckt. Wir erleben, fühlen und tragen Sehnsüchte in uns. Auszug: Im Glashaus Es ist schussfest, das Glas, der Mensch steht mitten drin; ist sich seines selbst sicher, niemand hat die Chance ihn zu verletzen, das Glas hält vieles aus. Der Mensch hat es all die Jahre aufgebaut, fühlt sich zwar innerlich nicht wohl, in diesem verschlossenen Raum, aber es umgibt ihn als Schutzglas, stark, unzerbrechlich, so meint er; niemand durchdringt das dünne Glas. Viele haben es schon versucht, dieses, doch zu starke Glas zu durchbrechen, hindurch zu dringen, in das Innere des Menschen, neugierig, diese inneren Werte kennen zu lernen. Niemand hat es geschafft, das Glas ist zu stark, um es zu durchdringen. Mit Steinen wollte man es zum Einsturz bringen, mit List, mit Überwindung, viele Einfälle, um das Glas zu zerbrechen, doch es war zu schusssicher, um es zu durchdringen. Eines Tages stand ein kleines Kind vor dem Glas, das den Menschen umgab. Es stand da und lächelte. Das Kind lächelte lange, der Mensch in dem Glashaus wurde unruhig. Irgendwann, nach langer Zeit konnte er dem Kinderlächeln nicht widerstehen und trat heraus, aus dem Glashaus, reichte ihm die Hand und fing an zu leben. Berührung Worte, berühren, konzentrieren, gelten nur wir zwei, Wort für Wort, wohltuend, einfühlsam. Haut, berührte, Haut auf Haut, anschmiegsam, nur wir zwei, einfach Berührung, Gleichklang. Wie eine Welle, gleichmässig schlagend, ruhig und doch wissend, dass ein Sturm sie aufwirbeln kann. Je stärker wir sind, desto mehr schlagen wir im Gleichklang. Wie ein Gegenpol, jeder bewundert die Gegenseite des anderen, wissend; doch verschieden zu sein. Und neugierig herantastend, über den anderen mehr wissen wollen, Erfahrungen zu sammeln, zu lieben. Loslassen, Fallenlassen, da sein und spüren. Rosen blühen Sommer, ein Garten voller Stolz angelegt. Die Frau hegt und pflegt ihren Garten mit viel Liebe und voller Geduld. Sie weiß, dass ihre Bemühungen ihr den gewünschten Ertrag bringen würden. Aber auch das Wetter muss dazu beitragen. Da kann sie nur hoffen, dass dieser Sommer schön wird. Abwechslungsreich mit Sonne und Regen, der ihre Blumen wachsen lässt. Auf ihre Rosen ist sie besonders stolz. Die Frau liebt ihre Rosen. Diese Pracht der Blumen erfreut ihr Gemüt. Für andere ist es eine Kleinigkeit, dieser kleine Garten; für die Frau jedoch ist es der größte Erfolg, die größte Freude, der er ihr bringt. Schon im Frühjahr begann die Frau, die Rosen zu pflegen, das Unkraut aus ihrem Garten zu entfernen, die Rosen zu schneiden, damit sie ihre volle Pracht zeigen können. Es ist ein schöner Anblick und man merkt, dass die Frau ihre ganze Energie und ihre Liebe dem Garten widmet. Doch es ist schon Mitte Sommer und die Rosen zeigen in diesem Jahr kein bisschen von ihrer Schönheit, sie wollen ihre Blüten verstecken. Das macht die Frau traurig. Wie gut hatte sie es mit den Rosen gemeint. Jeden Tag arbeitete sie ein bisschen daran, um die Rosen doch noch zum erblühen zu bringen. Sie versuchte es mit Pferdedünger und mit Zureden. Ein von ihr bekannter Gärtner meinte zu ihr, sie solle die alten Rosen, die doch schon Jahre ihren Dienst erwiesen haben, einfach wegschmeißen und neue Rosen einsetzen. Es gäbe so viel verschieden Arten von Rosen, die diese alten Rosen ersetzen könnten. .... Fortsetzung im Buch
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