Das Buch für alle Fälle www.amazon.de Rosen Wenn ich an all die Jahre denke, mit den Freuden und dem Leid, dann will ich dir Rosen schenken, allemal für dich bereit. Wenn ich mich an Zeit erinnere, dann an schöne und an gute, die Rosen, in dem Garten standen, mit Duft, Blüten, Dornen zumute. Ja, die Rosen erinnern auch, so nehme sie in deinen Gebrauch. Der Duft und die Pracht erinnern an das Gute, die Dornen das war dem Trüben wohl zumute. Erinnerst du dich gerne und besonnen, wie die Zeiten mit uns begannen? Oft mit Streichen wenig vermischt, so dass Mutter uns hat oft erwischt? Wie oft mussten wir uns gestehen, wie oft hatten wir es eingesehen? Wie waren diese Zeiten, die uns immer noch geleiten? Wünsche ich mir doch so sehr, dass es an Zeiten werden mehr. So, die Jahre nun vergehen, auch dies müssen wir verstehen. Was bleibt, dass ist die Erinnerung an diese Zeit, die uns sicher noch lange geleit. Und nach einigen Jahren dann, kehren wir zur Ruhe irgendwann. Dann können wir sagen: Wir haben gelebt, und stets auf das Gute zugestrebt. Oh, weiche doch dem Bösen nicht, auch von diesem lernst du wohl, denn an Tagen wie diesen heut, siehst du es, nach was das Leben grollt. Ein langes Gedicht, das will ich dir bringen, um dich am heutigen Tage zu besinnen. Erwecken möchte ich die Zeit mit dir, erwecken möchte ich die Erinnerung mit mir. Und erinnerst du dich der guten Zeit, so denke, ich bin immer bereit, dir jeden Tag deines Lebens zu gratulieren, dem heutigen besonders applaudieren. So feiere deinen großen Tag, und denke, dass ich dich sehr gerne hab. Nicht immer trifft man solch einen Menschen, dem man will mit Rosen zu beschenken. Die Fremde Entspannt sitze ich am Strand, starre zum Wasser, das mich zieht wie ein Band. Oh, die Fremde ist’s, die mich berührt, oh die Fremde ist’s, die an meinem Herzen schnürt. Ich hatte die ganze Woche so genossen, die Woche in der Fremde, zum Abschied sind die Tränen geflossen. Oh, die Fremde ist’s, die mich berührt, oh, die Fremde ist’s, die an meinem Herzen schnürt. Nun muss ich wieder heimwärts ziehen, es ist dort auch schön, dem will ich jedoch schnell entfliehen. Oh, die Fremde ist's, die mich berührt, oh, die Fremde ist's, die an meinem Herzen schnürt. Zu Hause angekommen, sitz ich nun da, der Alltag, der Stress, da wird mir nur folgendes klar: Oh, die Fremde ist's, die mich berührt, oh, die Fremde ist's, die mich zur Wiederkehr verführt. Der Rat des Weisen Vor einiger Zeit lebte ein weiser Mann, zu dem die Leute gerne gingen, um ihn um Rat zu bitten. Er verstand es, stets den Menschen die richtige Lösung anzubieten. Immer mehr Leute trudelten zu ihm. Sein Ruf wurde sehr bekannt. Nun wurde der Mann alt und gebrechlich. Wenn man ihn genauer betrachtete, so sah man, dass sein Rücken krumm von den Problemen der Menschen geworden war. Er hatte den Fehler begangen, und sich diese Probleme aufgeladen. Doch die Menschen beachteten dies nicht und kamen weiterhin zu ihm. Der Mann wurde immer schwächer. Die Menschen sahen dies nicht. Er verlangte für sein Tun kein Geld, keine Anerkennung. Er sorgte sich einfach um die armen Seelen. Eines Tages kam ein Junge zu ihm. Der alte Mann fragte ihn geschwächt, was er für ein Problem er hatte. Da antwortete ihm der Junge: „Du bist mein Problem.“ Der alte Weise war etwas verärgert über diese Aussage und fragte weiter: „Aus welchem Grund behauptest du das?“ Da antwortete der kleine Knabe: „Ich habe einige Fragen an dich, um das zu verstehen, was ich sehe: Ich sehe einen alten Mann, der vielen Menschen hilft und selbst nicht gelebt hat. Meine Frage an dich: Von woher bekommst du deine Hilfe?“ Der alte Weise überlegt kurz und antwortete dem Jungen: „Hilfe bekomme ich von Gott und von den Menschen, die zu mir kommen.“ Der Junge war verblüfft: „Von den Menschen, die zu dir kommen? Du lädst dir ihre Probleme auf deine Schulter!“ „Ja, das stimmt. Dennoch helfen sie mir, ohne es zu bemerken. Auch ich habe meine Fehler und lerne aus den der anderen, um meine wieder gut zu machen.“ „Doch sie danken dir nicht einmal“, rief der Junge verärgert, „sie verachten dich und spotten über dich.“ Da lachte der Weise: „Mein Junge, sie spotten nicht über mich, sie spotten über sich selbst! Ich bin nur der Spiegel, der es ihnen wieder gibt. Es ist wichtig, dass ich mich selbst ernst nehme und respektiere. Es ist unwichtig, dass dies andere für mich tun müssen.“ Nun hatte der Junge keine Fragen mehr an den alten Mann. Er verstand nun seine Aussage und bewunderte seine Lebenseinstellung.
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